$ mind >> web

Hier ein möglicher Weg einen überzeugten Windows-Nutzer vom Umstieg auf Ubuntu-Linux zu überzeugen.

  1. Bei jeder Gelegenheit aufzeigen, dass Windows schlecht ist.
  2. Warten bis für den Nutzer keine Windows-CDs oder CD-Keys vorhanden sind oder die Windowsversionen nicht mehr aktuell sind oder Windows-32bit 64-Bit-Systeme nur bis 3 GB unterstützt oder das WLAN nicht geht, etc…
  3. Warten bis das benutzte Windows unbenutzbar wird (ca. 6 Monate +- 3 Monate).
  4. Von Ubuntu schwärmen.
  5. Warten bis die Verzweiflung groß genug wird.

Wenn es dann soweit ist, und derjenige sagt, dass er nun doch mal Linux ausprobieren will:

  1. Vorher ausprobieren, ob Ubuntu alle Treiber des Zielcomputers unterstützt. Druckertreiber nicht vergessen!
  2. Die aktuelle Ubuntuversion installieren.
  3. Wenn Nachfrage nach MS-Office besteht dieses unter Wine installieren, wenn auch noch Visual Basic for Applications benötigt wird, dann CrossOver Linux beschaffen und das MS-Office darin installieren (funktioniert am besten mit Office 2000). :-(
  4. Das System hegen und pflegen und nicht daran rumspielen.

Ich bin der Ansicht, dass die Zigarettenindustrie dazu verpflichtet werden sollte Nikotinpflaster in jedem Zigarettenautomat zu einem festgelegten Preis, der niedriger ist als die Zigaretten selbst anzubieten.

Ich möchte auf ein Projekt aufmerksam machen, dass ich gestartet habe. Es handelt sich dabei um einen Versuch den Artikel 146 des
Grundgesetzes umszusetzen. Dazu soll im Wiki
https://verfassungsinitiative.de ein Entwurf für eine Verfassung erarbeitet werden und existierende Bestrebungen zusammegeführt werden. Das Projekt
findet sich unter:

https://verfassungsinitiative.de/
https://verfassungsinitiative.de/wiki/Entwurf_einer_Verfassung_für_die_Bundesrepublik_Deutschland

An die hessiche CDU und die FDP: Ihr habt nicht die Mehrheit des Volkes auf eurer Seite. Rechnet eure Ergebnisse mal der Wahlbeteiligung, dann seht ihr wie viele Menschen für euch sind!

Ich bin dafür die Sommerzeit abzuschaffen und die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) als UTC+1 beizubehalten (UTC ist die Koordinierte Weltzeit). Vom Vorschlag der FDP-Fraktion die Sommerzeit dauerhaft einzuführen halte ich aber nichts. Bevor ich dies begründe, bitte ich um die Lektüre vom Wikipedia-Artikel Zeitzone. Die ursprüngliche Idee der Zeitzonen war es die Erde in gleiche Zeitzonen aufzuteilen, um die Erdrotation (Tag und Nacht) in allen Ländern ungefähr gleich auf die Uhrzeit abzubilden. Um den Vorschlag der FDP umzusetzen müsste die MEZ auf UTC+2 gesetzt werden. Dies ist aus verschiedenen Gründen nicht sinnvoll. In Mitteleuropa wäre im Vergleich zu anderen Ländern auf dem selben Breitengrad eine um eine Stunde versetzte Uhrzeit, die eigentlich der Zeitzone auf dem Breitengrad entspricht in dem Osteuropa und Südafrika liegen. Die Sonne würde dann im Winter in Deutschland erst um 9 Uhr aufgehen. Im Vergleich zu England und Irland wäre dann der Zeitversatz zwei Stunden und da die MEZ auch in Frankreich und Spanien verwendet wird, wäre dies für diese Länder fatal. Frankreich, Spanien und Algerien sollten die Westeuropäische Zeit (welche in England, Irland und Portugal verwendet wird) verwenden. Bei dieser Diskussion mit Arbeitszeiten zu argumentieren, finde ich generell wiedersinnig, schließlich ist die Zeit dafür da, Abläufen eine Relation zu geben und nicht umgekehrt relativ zu den Abläufen ist (daher ist die Zeit in der Physik auch ein Skalar). Der Arbeitszeitbeginn kann einer regional abhängig auf das Jahr gemittelten Sonnenaufgangszeit angepasst werden. Den Antrag abzulehnen war daher richtig. Besser ist es zu beantragen, die Sommerzeit abzuschaffen und als Zeit in Mitteleuropa nur noch die Mitteleuropäische Zeit zu verwenden.

Das “mobilespy-Abo” von BobMobile ist der nächste Schritt in die Überwachungsgesellschaft. Die Software von Jamba ist “nur” Verarschung. Da wird eine Jugend herangezüchtet, die keine Privatheit mehr kennt. Schließlich ist es ja “uncool” nicht im SchülerVZ zu sein. Siehe heise: “Big Brother für jeden: Handy-Ortung wird zur Massendienstleistung”.

perspektive2010.org: Warum Dagmar Metzger (SPD) Andrea Ypsilanti in den Rücken fällt
Mein-Parteibuch.com: Politik der Saboteure

Nach längerem Googeln habe ich ein Buch von einer Dagmar Metzger bei Amazon mit dem Titel “Geschäftsideen für die DDR” gefunden und dann auch gleich (gebraucht) bestellt. Ob es von dieser Dagmar Metzger stammt, werde ich dann hier schreiben. Könnte naheliegen, die Frau ist ja schließlich Wirtschaftsjuristin und Bankkauffrau. Ich bin inhaltlich auch sehr darauf gespannt, das könnte, wenn es von ihr stammt, sehr aufschlussreich sein.

Dieser Bericht spiegelt weder den Verlauf des Gesprächs wieder, noch hat er Anspruch auf Vollständigkeit und stellt die Sachverhalte so dar, wie ich Sie aufgenommen habe.

Am Freitag, dem 15. Februar 2008 haben wir uns mit dem Wahlleiter von Obertshausen, Oskar Mürell, auf dessen Einladung hin im Cafe Kapellenhof in Hausen, Ortsteil von Obertshausen, getroffen. Constanze Kurz und g0ph3r waren bei dem Gespräch dabei.

Herr Mürell hat uns davon berichtet, dass nach der Veröffentlichung von meinem Bericht im NIGHTLINE-Blog er viele Antufe bekommen hat. Nach seinen Angaben wurde er dabei von vielen der Anrufer beschimpft. Die Anrufe, so berichtete, haben erst nach 3 Tagen aufgehört. Die ganze Geschichte hat ja riesige Wellen im Internet geschlagen und innerhalb von kurzer Zeit eine sehr hohe Aufmerksamkeit erfahren. Herrn Mürell deswegen derartig anzugehen ist nicht zu rechtfertigen, man muss bei solchen Diskussionen sachlich bleiben.

Herr Mürell hat uns erklärt, dass, auf Grundlage das Wahlleitfadens des Landeswahlleiters und der Landeswahlordnung § 46, die Wahlbeobachtung vor 8 Uhr nicht möglich sei. Dies liege daran, dass die Wahlcomputer unter hoher Konzentration vorbereitet werden müssten. Ich argumentierte, dass meiner Auffassung nach aufgrund der Landeswahlgeräteverordnung die Wahlhandlung mit der Initialisierung der Computer beginnt und damit öffentlich sein muss. Constanze hinterfragte seine Auffassung, jedoch ohne auf juristische Details einzugehen. Er argumentierte, dass seiner Aufassung nach die Öffentlichkeit vor 8 Uhr durch die Wahlhelfer repräsentiert würde. Bei dieser Diskussion haben wir uns im Kreis gedreht, niemand ist von seinem Standpunkt abgewichen.

Als wir auf das Verhalten des Ordnungsamtsbeamten zu sprechen kamen, sagte er, dass er den Beamten angewiesen hatte, den Lieferwagen mit den Wahlcomputern zu bewachen. Das der Beamte uns der Bannmeile verwies und uns die Konsequenzen bei Zuwiederhandlung erklärte billigte er. Er bezog sich auf meinen Bericht, in Als ich erzählte, dass er uns unterstellte, dass wir stören, die Wähler beeinflussen und die Wahl manipulieren wollen würde, sagte er, dass er sich dafür entschuldigt. Der Beamte hat nach seinen Angaben einen genauen Bericht dazu verfasst. Herr Mürell sagte, dass der Beamte auch andere Autos aufgeschrieben hat. Die Rechte nach § 35 StVO habe er, sehe ich anders. Damit ist klar, dass der Beamte auf Anweisung hin gehandelt hat. Wir werden Widerspruch gegen diese Amtshandlung einreichten.

Der Mann der am Abend in das Wahllokal 1 kam und mit dem Wahlleiter telefonierte, war der Bürgermeister Obertshausens. Der Wahlhelfer der uns den Zutritt zu Wahllokal 1 verweigerte, war ein Polizist und hat nach Angaben von Herrn Mürell keine Schulung erhalten.

Die Bürgermeisterwahl im März in Obertshausen findet nach den Angaben von Herrn Mürell ohne Wahlcomputer statt, weil diese sich für eine so einfache Wahl sich nicht lohnen würden. Ich habe angekündigt, dass wir diese Wahl dennoch beobachten werden, um den Kontrast zu bekommen.

Ich danke Constanze an dieser Stelle, dass sie trotz des weiten Wegs aus Berlin gekommen ist! Ohne sie wäre das Gespräch ganz anders verlaufen. :-)

Die Forderung des ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Professor Ernst Benda zur Einführung des Verhältniswahlrechts lehne ich grundsätzlich ab, da das Mehrheitswahlrecht in meinen Augen demokratiefeindlich ist. Es sollen keine Zustände wie in den USA oder Groß-Britanien hier entstehen. Zumal sich die meisten Menschen sowieso nicht gut durch die politischen Parteien vertreten sehen.

Ich fordere die Einführung einer repräsentativen Legislative, die sich aus einem Schnitt der Bevölkerung ergibt, was durch Auslosung der Entscheidungsträger erreicht wird.

Der Wahlleiter von Obertshausen, Oskar Mürell, hat uns zu einem Gespräch eingeladen. Wir haben einen Termin am nächsten Freitag in Obertshausen vereinbart. Constanze Kurz wird auch dabei sein.

Schlagwörter-Wolke

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.