Man hört es überall: Angst vor Elektromagnetischer Strahlung und deren mögliche gesungheitliche Auswirkungen. In manchen Orten geht das dann so weit, dass Forderungen entstehen, die Mobilfunkmasten aus den Wohngebieten oder aus der ganzen Stadt zu entfernen.
Die meisten Menschen die diese Forderung machen, haben scheinbar gar keine Ahnung von Funktechnik.
Die Strahlungsleistung von Funkanwendungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren ist bei der Planung und dem Aufbau von Funknetzen ein wichtiges Kriterium. Das hat nicht nur mit der möglichen gesundheitlichen Belastung zu tun, sondern hat auch technische Gründe, Störungen von anderen Stationen werden reduziert, die Frequenzräume können besser ausgenutzt und elektromagnetische Störungen anderer technischer Geräte werden vermieden.
Nun, wie ist diese Forderung am besten umzusetzen? Der naive Geist denkt naturlich sofort, dass dies am besten durch die Entfernung der Mobilfunkmasten gewährleistet wird, weil dann ja “dieser nicht mehr strahlt”. Da man dann dieser Überzeugung ist, klagt man die Mobilfunkmasten weg, und glaubt, dass man jetzt in Frieden lebt. Falsch gedacht! Hier beist sich die Katze nämlich in ihrten Schwanz.
Zur Kommunikation gehören immer zwei Seiten. Mobilfunk ist eine Duplexkommunikation, die in zwei Richtungen erfolgt. Das heißt, dass auch das Handy sendet. Nun hat es das Handy bei einer nah gelegenen Basisstation natürlich leichter diese zu erreichen, als bei einer entfernt gelegenen. Dann können das Handy und die Basisstation die Sendeleistung auf das notwendige Maß reduzieren. Die naheliegende Forderung ist daher mehr Sender zu errichten, damit die Sendeleistung bei Mobilgeräten und Basisstationen möglichst weit reduziert werden kann (und darüber hinaus durch die bessere Frequenznutzung das Netz mehr Kommunikationsaufkommen pro Raum zulässt, sowie fehlerunanfälliger wird).
Die Forderungen nach Entfernung von Mobilfunkmasten laufen damit dem Ziel der niedrigeren Strahlenbelastung komplett entgegen, ja sie sind sogar schädlich, da wenn diese Forderungen umgesetzt würden die Strahlenbelastung kritisch ansteigen würde!
Besser ist es mehr Basisstationen zu errichten. Dazu würden insbesondere “Mini-Stationen” zählen, die nur eine geringe Reichweite haben aber stark verbreitet sind. Solche Forderungen können sich aber nicht etablieren, solange es “Mobilfunkgegner” gibt, die die Diskussion mit irrationalen Forderungen in die falsche Richtung treiben.

Comments on: "Wie Mobilfunkgegner durch ihr Unwissen für eine höhere Strahlenbelastung in ihren Ortschaften sorgen" (2)
Wenn Mobilfunk/Funksurfen krank macht (das sind Ergebnisse von immer mehr unabhängigen Forschungsgutachten), muss etwas geändert werden. Das hat vielleicht mit Grenzwerten zu tun, das Entscheiden die Forschungsergebnisse. Jeder sollte das Recht auf einen gesunden Schlaf- und Arbeitsplatz haben und vor allem Kinder sollten in der Schule, beim Spielen oder Busfahren ect. auch nicht bis zur unfruchtbarkeit bestrahlt werden. In Österreich und anderen Ländern geht es ja auch (siehe Verbraucherschutzorganisation http://www.diagnose-funk.org)Zitat„Man sollte die Mobilfunktechnik ändern, damit biologische Reaktionen durch gepulste Strahlung gar nicht mehr stattfinden können. Das ist möglich, denn es ginge auch ohne Pulsung.“Prof. Dr. Semm, Universität Frankfurt, 1998
Ihr Spott über die Forderung, Mobilfunksender aus den Dörfern zu nehmen, ist von Geschädigten nicht nach zu vollziehen. Wer in der Strahlenkeule (nahe an Sendern) wohnt, leidet außerordentlich. Deshalb: raus aus den Dörfern und reduziert auf 1 Mikrowatt wie in Salzburg. Das Handy funktioniert noch mit viel geringeren Werten. Sie können sich ja bei den vielen Selbsthilfegruppen schlau machen. Diese existieren nicht als Berufsdemonstranten, sondern als Geschädigte an ihrer Gesundheit trotz der angeblichen Unversehrtheit und dem höchsten Gut laut Grundgesetz. Die Raffgier des Staates und der Betreiber lässt grüßen.